← Zurück zur Behandlungsübersicht
Augenringe und Tränenrinne in Berlin behandeln
Augenringe beschreiben, was man sieht: einen dunklen Bereich unter dem Auge. Die Tränenrinne ist dagegen eine anatomische Vertiefung und eine der häufigsten Ursachen dafür, aber nicht die einzige.
Ein müder Blick hat selten nur eine Ursache. Unter dem Auge können ein Schatten durch fehlendes Volumen, eine dunklere Pigmentierung, durchscheinende Gefäße und eine leichte Schwellung zusammenkommen, häufig mehrere davon gleichzeitig.
Deshalb steht am Anfang nicht die Behandlung, sondern die Unterscheidung. Hyaluronsäure hilft dort, wo ein fehlendes Volumen einen Schatten wirft. Bei anderen Ursachen führen andere Wege weiter. Und manchmal ist es ehrlicher, von einer Unterspritzung abzuraten.
Tränenrinne auf einen Blick
Behandlungsdauer
ca. 30 Minuten
Ergebnis sichtbar
sofort, Endergebnis nach ca. 2–4 Wochen
Haltbarkeit
ca. 9–12 Monate
Kosten
ab 400 €
Augenringe Ursachen und Behandlung
Augenringe: Warum die Ursache den Unterschied macht
Hinter Augenringen stecken im Wesentlichen drei Ursachen, die oft gemeinsam auftreten. Beim Pigmenttyp ist die Haut selbst bräunlich verfärbt. Beim Gefäßtyp schimmern bläulich-violette Gefäße durch sehr dünne Haut. Beim strukturellen Typ entsteht ein Schatten: durch eine vertiefte Tränenrinne, ein leicht vorgewölbtes Lidfett oder beides zusammen. Sehr häufig liegt eine Mischform vor. Ein einfacher Hinweis ist, die Haut leicht anzuspannen: Ein Schatten wird schwächer, Pigment bleibt sichtbar.

Was die Tränenrinne ist
Die Tränenrinne verläuft vom inneren Lidwinkel schräg nach außen. Sie entsteht dort, wo die Haut fest mit dem Knochen verbunden ist und das darunterliegende Fettpolster der Wange abnimmt. Der Übergang zwischen Lid und Wange wird zur Kante, und diese Kante wirft den Schatten, den viele als Augenring wahrnehmen. Wölbt sich zusätzlich das Fettpolster des Unterlids leicht vor, wirkt die Rinne darunter noch tiefer. Beim Unterspritzen der Tränenrinne wird deshalb nicht die Haut aufgefüllt, sondern die Vertiefung darunter.

Augenringe ohne Volumenverlust – wenn Auffüllen nicht die Antwort ist
Nicht jeder Augenring ist ein Schatten. Beim Pigmenttyp ist die Haut selbst dunkler gefärbt, beim Gefäßtyp schimmern Gefäße durch sehr dünne Haut. Zusätzliches Volumen ändert daran nichts. Unter sehr dünner Haut kann ein Filler sogar durchscheinen.
Hier setzt die Behandlung an der Haut selbst an, mit einer Mesotherapie. Dabei werden Wirkstoffe in feinen Mengen direkt in die Haut unter dem Auge eingebracht. Sie füllen nicht auf, sondern sollen die Hautqualität unterstützen: Die Haut kann dichter und widerstandsfähiger werden, sodass Gefäße und Verfärbungen weniger durchscheinen. Für die Augenpartie kommen vor allem drei Wirkstoffe in Frage:
- Polynukleotide: aufgereinigte DNA-Fragmente, die gezielt für die empfindliche Augenpartie eingesetzt werden.
- PRP (Eigenbluttherapie): aus dem eigenen Blut gewonnenes Plasma mit körpereigenen Wachstumsfaktoren.
- Unvernetzte Hyaluronsäure: bindet Feuchtigkeit in der Haut, ohne Volumen aufzubauen.

Welcher Wirkstoff passt, hängt von Hautbild und Ursache ab. In der Regel sind mehrere Sitzungen im Abstand von einigen Wochen sinnvoll; die Veränderung zeigt sich allmählich. → Mehr zur Mesotherapie
Bei Mischformen lassen sich beide Wege verbinden: Mesotherapie für die Haut, vernetzte Hyaluronsäure für die Vertiefung der Tränenrinne, meist zeitlich versetzt.
Liegt eine deutliche Vorwölbung des Lidfetts vor, ist eine Unterspritzung nicht der richtige Weg; hier ist eine fachärztliche Beurteilung sinnvoll. Welche Behandlung in Ihrem Fall passt, lässt sich am besten im persönlichen Beratungsgespräch klären.
So läuft die Behandlung bei LIMEA ab
1. Zunächst wird im Sitzen und bei unterschiedlichem Licht beurteilt, welcher Anteil auf Volumen, Pigment, Gefäße oder Schwellung entfällt. Erst daraus ergibt sich, ob eine Unterspritzung überhaupt zum gewünschten Ergebnis führt.
2. Ist ein Volumendefizit die Ursache, wird eine weiche, wenig wasserbindende Hyaluronsäure in sehr kleinen Mengen tief eingebracht, meist mit einer stumpfen Kanüle. Weniger ist in dieser Region grundsätzlich mehr.

3. Ein erster Effekt ist sofort sichtbar. Die Augenpartie schwillt jedoch leichter und länger an als andere Bereiche; das endgültige Ergebnis zeigt sich nach etwa zwei bis vier Wochen. Eine kleine Nachkorrektur ist eher die Regel als die Ausnahme.
Ähnliche Behandlungen bei LIMEA
Die Augenpartie hängt eng mit dem Mittelgesicht und der Mimik zusammen. Oft ist der Ansatzpunkt ein anderer als vermutet:
Krähenfüße · Brow Lift · Mesotherapie · Hyaluron Behandlung · Hyaluronidase
Sicherheit und Verträglichkeit
Die Augenpartie gehört zu den anspruchsvollsten Regionen des Gesichts: Die Haut ist dünn, das Gewebe reagiert empfindlich, und es verlaufen feine Gefäße. Deshalb wird tief, in kleinen Mengen und mit einem darauf abgestimmten Präparat gearbeitet. Vor der Behandlung werden Ausgangsbefund, Vorerkrankungen und eingenommene Medikamente erfasst.
Vorübergehend sind Schwellungen und kleine Blutergüsse möglich, in dieser Region etwas häufiger und länger als anderswo. Wird zu oberflächlich unterspritzt, kann ein bläulicher Schimmer entstehen. Das ist ein Grund, weshalb die Schichttiefe hier entscheidend ist. Das Ergebnis lässt sich bei Bedarf mit einem Enzym (Hyaluronidase) wieder auflösen. Mögliche Risiken und die Nachsorge werden vor der Behandlung individuell besprochen.
Häufige Fragen
Das hängt von der Ursache ab. Liegt ein Schatten durch fehlendes Volumen vor, lässt er sich deutlich abmildern. Pigment und durchscheinende Gefäße bleiben davon unberührt. Bei Mischformen wird der Blick offener, ohne dass die Augenpartie vollständig gleichmäßig wird. Das gehört zu einer ehrlichen Erwartung dazu.
Ja, das ist möglich. Die Augenpartie reagiert empfindlicher als andere Bereiche. Eine leichte Schwellung zeigt sich meist in den ersten zwei bis fünf Tagen, in geringem Maß gelegentlich etwas länger. Deshalb wird das Endergebnis erst nach zwei bis vier Wochen beurteilt und, wenn nötig, nachkorrigiert.
In der Tränenrinne etwa neun bis zwölf Monate. Das verwendete Präparat bindet bewusst wenig Wasser, damit die Region nicht dauerhaft aufgepolstert wirkt.
Dann rate ich von einer Unterspritzung ab und wir sprechen über den passenden Weg, etwa eine Mesotherapie mit Polynukleotiden, PRP oder unvernetzter Hyaluronsäure für die Hautqualität oder, bei vorgewölbtem Lidfett, eine fachärztliche Abklärung.
Persönliche Beratung bei LIMEA
Ob eine Behandlung der Tränenrinne in Ihrem Fall sinnvoll ist, lässt sich nur im direkten Blick beurteilen. Genau damit fängt jede Beratung hier an.
Ihre Ärztin bei LIMEA

Judyta Ilski
Ärztin
Sie studierte zunächst Zahnmedizin, danach Humanmedizin an der Charité Berlin, mit besonderem Interesse an der Dermatologie. Nach ihrer Tätigkeit als Ärztin in der Augenheilkunde widmete sie sich ganz der ästhetischen Medizin und führte über 2.000 Behandlungen durch. Heute leitet sie LIMEA Medical Aesthetics.
Schwerpunkte: Gesichtskonturierung · Volumenausgleich · Faltenbehandlung · Hautqualität
„Was ein Gesicht ausmacht, sieht man nicht sofort. Es zu finden, ist für mich der schönste Teil dieser Arbeit. Und der, der Wissen, Präzision und Leidenschaft braucht.“
